Eisenbahnüberführung
Mühlenau

Quelle: DB InfraGO AG

Das Bauwerk

Drei nebeneinander angelegte Brückenbauwerke bilden die Eisenbahnüberführung Mühlenau in Pinneberg. Insgesamt führt die Brücke zwei S-Bahngleise und vier Fern- und Regionalverkehrsgleise. 
Das Bauwerk ist Teil der ältesten Eisenbahnstrecke Schleswig-Holsteins und befindet sich am Bahnhof Pinneberg auf der stark frequentierten Strecke von Hamburg-Altona nach Kiel. Unterhalb der Brücke ist ein Fußgängertunnel, sowie der gleichnamige Fluss Mühlenau. Die letzten über 100 Jahre und die tägliche Belastung sind nicht spurlos an der Brücke vorbeigegangen, denn jeden Tag passieren über 300 Züge die Brücke. Um eine sichere und zukunftsfähige Schiene sicherstellen zu können, wird die Eisenbahnüberführung Mühlenau teilerneuert. Das mittlere der drei Brückenbauwerke ist eine historische Gewölbebrücke und stammt bereits aus dem Jahr 1907.

Das Bauwerk erreicht wegen seines Alters das Ende der technischen Nutzungsdauer. Dieses Brückenbauwerk wird in Teilen erneuert, wobei Elemente der historischen Bauwerksubstanz glücklicherweise erhalten bleiben können.

Quelle: DB InfraGO AG

Planungen für die neue Brücke

Die Teilerneuerung der Brücke bedeutet, dass bestimmte Teile erneuert werden, während andere erhalten bleiben können. Zusätzlich wird das Bauwerk statisch ertüchtigt. Es werden also Maßnahmen ergriffen, die sicherstellen, dass die Brücke weiterhin nutzbar bleibt.
Durch die Teilerneuerung wird die technische Nutzungsdauer verlängert, sodass die Eisenbahnüberführung mindestens weitere 50 Jahre nutzbar ist.
Die Fußgängerunterführung wird im Rahmen der Maßnahme baulich nicht verändert.

Im Vergleich zu einem Neubau bringt die Teilerneuerung die folgenden Vorteile mit sich:
Es ergeben sich kürzere bauzeitliche Sperrungen des Fuß- und Radverkehrs und des Schienenverkehrs auf der Brücke. Darüber hinaus führt die Teilerneuerung zu reduzierten Eingriffen im Umfeld der Baustelle. Der Platzbedarf während der Bauzeit ist verringert. Daher ist insgesamt weniger Grünschnitt notwendig. Auch der Geräuschpegel in der Bauzeit fällt geringer aus. Bei der Teilerneuerung können Elemente der historischen Gewölbebrücke erhalten bleiben, sodass die Variante baukulturell wertvoller ist.
Insgesamt ist die Teilerneuerung der Eisenbahnüberführungen im Vergleich zu einem Ersatzneubau umweltfreundlicher und wirtschaftlicher.

Verkehr auf und unter der Brücke

Die Teilerneuerung der Gewölbebrücke kann nach jetzigem Planungsstand unter weitestgehender Aufrechterhaltung des Bahnbetriebs sowie des Fuß- und Radverkehrs unter der Brücke umgesetzt werden. Trotz umsichtiger Planung lassen sich Einschränkungen nicht komplett vermeiden. Lediglich in den Jahren 2027 und 2028 kommt es vereinzelt zu unumgänglichen Sperrungen für den Fuß- und Radverkehr unter der Brücke. In diesen Phasen wird der Fuß- und Radverkehr umgeleitet. Weitere Informationen dazu werden im Projektverlauf geteilt.
Der S-Bahn-Verkehr ist von der Maßnahme nicht betroffen. Der Regional- und Fernverkehr wird voraussichtlich im Jahr 2027 vereinzelt eingeschränkt. Hierzu wird die Deutsche Bahn rechtzeitig informieren.

Projektablauf

 
  • 2023
  • 2025
  • 2026
  • 2027
  •  
    2028

Meilensteine 2028

  • vsl. 3. Quartal 2028, geplante Inbetriebnahme

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