So lief die Inbetriebnahme der neuen Eisenbahnüberführung an der Schanzenstraße ab

Mit der vollständigen Inbetriebnahme der neuen Eisenbahnüberführung an der Schanzenstraße wurde ein wichtiger Meilenstein für einen langfristig leistungsfähigen Schienenverkehr im Knoten Hamburg erreicht. Nachdem die Strecke Altona-Hauptbahnhof ab Ende Februar voll gesperrt wurde, ging der Zugverkehr im März in einem dreistufigen Verfahren schrittweise wieder in Betrieb.

Erste Stufe: Teil-Inbetriebnahme der S-Bahn-Gleise

Am 13. März wurde der erste wichtige Schritt vollzogen: Die Arbeiten an der neuen Eisenbahnüberführung konnten für die S-Bahn-Gleise abgeschlossen werden und die Strecke wurde in diesem Bereich wieder in Betrieb genommen.
Damit war es für die S-Bahn Hamburg möglich, den Verkehr zwischen den Stationen Sternschanze und Hauptbahnhof wieder aufzunehmen. Eine Befahrung der Gleise auf der neuen Eisenbahnüberführung erfolgte zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die S-Bahnen wendeten vor der neuen Brücke, da im weiteren Streckenverlauf noch Arbeiten an der Infrastruktur vorgenommen wurden, u.a. an der Sternbrücke.

Zweite Stufe: Erste Züge überqueren die Brücke

Kurz darauf folgte der nächste Meilenstein: Am 19. März wurde die „Fernbahn“ auf kompletter Länge zwischen Altona und Hauptbahnhof wieder in Betrieb genommen. Die Regional- und Fernzüge waren die ersten, die tatsächlich die neue Brücke überquerten - ein besonderer Moment im Gesamtprojekt. Damit konnte der Fernverkehr wieder ohne Umleitungen zum Hauptbahnhof geführt werden. An der Eisenbahnüberführung Schanzenstraße waren zu diesem Zeitpunkt die Arbeiten an allen vier Gleisen somit abgeschlossen.

 

 

Dritte Stufe: Auch die S-Bahnen überqueren die neue Brücke

Zum 30. März wurde schließlich der S-Bahn-Verkehr auf der Hamburger Verbindungsbahn wieder in Betrieb genommen, seitdem rollt der gesamte Zugverkehr über die neue Eisenbahnbrücke an der Schanzenstraße. Sowohl S-Bahn- als auch Regional- und Fernzüge nutzen nun die erneuerte Infrastruktur. Damit ist die Leistungsfähigkeit für den Zugverkehr an diesem Knotenpunkt für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt.

Parallel zur Inbetriebnahme der Bahnstrecke schreiten die Arbeiten im Straßenbereich voran

In den Wochen nach der Inbetriebnahme wurden die Pendelstützenfundamente der alten Eisenbahnüberführung in der westlichen Achse mit Baggern vollständig weggestemmt. Ab dem 27. März konnte der Straßenraum im Bereich der Eisenbahnüberführung für den Fuß- und Radverkehr wieder freigegeben werden. Derzeit läuft der Abbruch der Fundamente in der östlichen Achse, sodass die Altanlage Schritt für Schritt weiter zurückgebaut wird. In den kommenden Monaten werden außerdem die Widerlagerwände noch optisch denkmalgerecht aufbereitet. Hierfür erfolgt eine Verklinkerung der Betonflächen mit einer Ziegeloptik. Darüber hinaus führen wir noch Arbeiten an seitlichen Stützwänden im Gleisbereich durch. Der Abschluss aller Baumaßnahmen ist für Anfang 2027 vorgesehen.

Ein großer Dank geht an alle Projektbeteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit!

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