So gehen die Arbeiten an der Sternbrücke in den kommenden Wochen weiter

Die aktuelle Situation vor Ort

Die Bohrarbeiten an der Sternbrücke haben im Januar mit Verzögerungen aufgrund der Witterungsverhältnisse begonnen. Inzwischen sind bereits mehrere Bohrpfähle fertiggestellt worden und die Arbeiten laufen parallel in zwei Baufeldern.

Aufgrund der weiterhin schwierigen Witterungsbedingungen bleiben die Arbeiten jedoch eine Herausforderung für die bauausführende Firma, sodass sich der Baufortschritt langsamer entwickelt als dies zu Wetterbedingungen ohne dauerhaften Schnee und Eis zu erwarten wäre. Denn aufgrund der Kälte muss der Beton im Mischwerk aufwändig vorgeheizt werden, nur so er später vor Ort mit einer geeigneten Temperatur eingebaut werden kann. Diese zusätzlichen Arbeitsschritte verlangsamen den Prozess der Betonlieferungen.

Sperrpause für den Zugverkehr auf der Verbindungsbahn

Aufgrund der weiteren Bauarbeiten an der Sternbrücke und an weiteren Brückenprojekten der DB InfraGO ist es erforderlich, die Verbindungsbahn von Altona zum Hauptbahnhof für den Zugverkehr zu sperren.

  • Die Gleise der Fernbahn sind vom 27. Februar bis zum 19. März gesperrt.
  • Für den S-Bahn-Verkehr auf der Verbindungsbahn gibt es im Zeitraum vom 28. Februar bis zum 30. März unterschiedliche Einschränkungen, weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der S-Bahn Hamburg.
  • Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet, bitte informieren Sie sich über die bekannten Auskunftsmedien, beispielsweise dem DB Navigator oder die HVV-App über Ihre Verbindungen.

Intensive Bautätigkeiten während der Sperrpause

Die Gründungsarbeiten im Baufeld 1 können voraussichtlich am 20. Februar abgeschlossen werden. Anschließend wird das Bohrgerät im Zeitraum vom 20. bis zum 22. Februar in das Baufeld 3 umgesetzt, um dort die Bohrungen fortzusetzen.

Ab Beginn der Sperrpause (27. Februar) finden die Bohrungen unter den Gleisen im Bereich des zukünftigen Widerlagers statt. Um diese Arbeiten zu ermöglichen, werden die errichteten Hilfsbrücken während der Sperrung für den Zeitraum der Bohrung ausgebaut und anschließend wieder eingesetzt, um zum Ende der Sperrung alle Züge wieder über die Baustelle fahren zu lassen.

Auf der westlichen Brückenseite (Baufelder 2 & 4) wird das zweite Bohrgerät voraussichtlich am 24. Februar vom Baufeld 2 auf das Baufeld 4 wechseln. Auch hier werden ab Beginn der Sperrpause Gründungsarbeiten auf der Höhe des zukünftigen Widerlagers stattfinden, sodass auch in diesem Bereich die errichteten Hilfsbrücken zwischenzeitlich ausgebaut werden.

Aufgrund der langen Herstellungsdauer je Bohrpfahl ist es leider unerlässlich, dass die Arbeiten auch nachts stattfinden. Weitere Information hierzu erfahren Sie in diesem Artikel. Um den Zeitraum der Streckensperrung optimal nutzen zu können, werden auch am Wochenende durchgehende Arbeiten stattfinden. Anwohnende, welche in besonderem Maße von nächtlichem Baulärm betroffen und somit gemäß Planfeststellungsbeschluss Anspruch auf Ersatzwohnraum haben, werden von uns per Brief informiert.

Ausblick auf die anstehenden Arbeiten

Nach Ende der Sperrpause am 30. März wird die DB noch bis voraussichtlich Mitte April die verbliebenen Bohrpfähle außerhalb des Gleisbereiches herstellen. Daran anschließend wird auf den fertigen Pfählen die Gründungsplatte für die Widerlager hergestellt.

Währenddessen geht außerdem der Stahlbau auf der sogenannten Brammer Fläche weiter voran, wo die künftige Brücke gebaut wird: die Bodenwanne der neuen Brücke ist bereits fertig hergestellt, in den kommenden Monaten werden nun die Bogenteile zusammengeschweißt.

So können Anwohnende uns erreichen

Für Fragen zum Projekt und zum Thema Ersatzwohnraum stehen wir Ihnen unter folgender E-Mail-Adresse gerne zur Verfügung: info.sternbruecke@deutschebahn.com

Bei Fragen zum Immissionsschutz wenden Sie sich bitte an:
Immissionsschutzbeauftragter Hauke Henkel
Telefon: 0391 / 635 343
E-Mail: immissionsschutz-sternbruecke@ptb-ingenieure.de

Wir sind uns der Einschränkungen bewusst, die für die Anwohnenden durch unsere Baumaßnahmen entstehen. Wir entschuldigen uns bei den Anwohnenden für diese Unannehmlichkeiten und bedanken uns sehr für Ihr Verständnis.

Ihr Projektteam EÜ Sternbrücke

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