Informationen zum Baufortschritt sowie zu Nachtarbeiten an der Sternbrücke

Baufortschritt und Abschluss der Gründungsarbeiten

Seit Jahresbeginn hatten sich die Arbeiten im Umfeld der Sternbrücke auf die Herstellung der Tiefgründungen fokussiert. Hierbei wurden in vier Baufeldern insgesamt 56 Bohrpfähle erstellt, mit einem Stahlgitter bewehr und mit Beton verfüllt. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit im Bereich der Sternbrücke war dabei die Herstellung besonders herausfordernder und tiefer Bohrlöcher notwendig.

Die Nachtarbeiten im Zusammenhang mit der Herstellung der Tiefgründungen konnten dabei wie geplant zum 17. April 2026 beendet werden. Aktuell laufen an einem letzten Bohrpfahl, bei welchem es zu Komplikationen gekommen ist, noch Nacharbeiten. Diese finden ausschließlich tagsüber statt und werden im Laufe dieser Woche abgeschlossen.

Nächster Meilenstein: Bau der neuen Widerlager

Mit Abschluss der Arbeiten an den Tiefgründungen nimmt das Projekt den nächsten Meilenstein in Angriff: den Bau der neuen Widerlager sowie der seitlichen Stützwände. Der Begriff Widerlager bezeichnet die beiden Stützbauwerke einer Brücke, die das gesamte Brückenbauwerk abfangen und die Lasten sicher in den Untergrund ableiten. Ähnlich wie die bestehende Brücke sind auch die alten Widerlager in den vergangenen knapp 100 Jahren durch den Zugverkehr und den damit einhergehenden Lasten stark beansprucht worden. Deshalb werden im Rahmen der Erneuerung der Eisenbahnüberführung komplette neue Widerlager hergestellt. Da in Abstimmung mit der Stadt Hamburg die neue Sternbrücke eine größere Spannweite aufweisen wird als die alte Brücke, werden die neuen Widerlager versetzt zu den bestehenden Bauwerken im Bereich der Kasematten errichtet. Dies wird später einen großzügigeren Raum unter der Brücke ermöglichen.

Ab dem 4. Mai wieder nächtliche Bautätigkeiten an der Sternbrücke

Im Zusammenhang mit dem Bau der Widerlager kommt es ab dem 4. Mai 2026 wieder zu nächtlichen Bauarbeiten. Dadurch wird ein möglichst zügiger Baufortschritt sichergestellt, sodass eine Inbetriebnahme der Sternbrücke wie geplant im August dieses Jahres erfolgen kann. Die Bauarbeiten finden dabei durchgehend jeweils im Zeitraum von Montagmorgen 7 Uhr bis Samstagabend 19 Uhr statt. Die Nachtarbeiten sind zunächst bis zum 1. Juni 2026 eingetaktet. Weitere Bauarbeiten schließen sich an, sobald diese genau terminiert sind, werden Anwohnende von uns rechtzeitig informiert. Im Zusammenhang mit den nächtlichen Arbeiten haben Anwohnende Anspruch auf Ersatzwohnraum und werden von uns gesondert angeschrieben. Insgesamt wird die nächtliche Lärmbelastung der Arbeiten an den Widerlagern geringer ausfallen als während der Bohrarbeiten in den vergangenen Monaten.

Kontaktmöglichkeiten für betroffene Anwohnende

Ab dem 7. Mai 2026 bietet das Projektteam wöchentlich donnerstags von 16:30 bis 17:30 Uhr im Baubüro an der Ludwigstraße 12 eine Bürgersprechstunde für Anwohnende an (Eingang neben dem Alnatura-Markt, 1. OG „Arge Sternbrücke“).

Für Fragen zum Projekt und zum Thema Ersatzwohnraum stehen wir Ihnen außerdem wie gewohnt unter folgender E-Mail-Adresse zur Verfügung: info.sternbruecke@deutschebahn.com.

Bei Fragen zum Immissionsschutz wenden Sie sich bitte an:
Immissionsschutzbeauftragter Hauke Henkel, Telefon: 0391 / 635 343, E-Mail: immissionsschutz-sternbruecke@ptb-ingenieure.de

Wir sind uns der Einschränkungen bewusst, die für die Anwohnenden durch unsere Baumaßnahmen entstehen. Wir entschuldigen uns für diese Unannehmlichkeiten und bedanken uns sehr für Ihr Verständnis.

Ihr Projektteam EÜ Sternbrücke

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