Aktuelle Informationen zu den weiteren Arbeiten für Tiefgründungen an der Sternbrücke

Die Arbeiten an der Sternbrücke gehen in die nächste Bauphase. In vier Baufeldern um die Sternbrücke erstellt die DB in den nächsten Monaten insgesamt 56 Bohrpfähle und kommt damit der Inbetriebnahme der Brücke ein weiteres Stück näher.

Lärmintensive Gründungsarbeiten an der Sternbrücke beginnen später und dauern länger

Die im Dezember angekündigten Gründungsarbeiten im Baufeld 1 der Sternbrücke haben sich aufgrund des heftigen Wintereinbruchs in Hamburg verzögert. Aufgrund der niedrigen Temperaturen waren zwischenzeitlich Betonlieferungen an die Baustelle nicht möglich, zudem kam es zu Verzögerungen bei der Anlieferung von Arbeitsgeräten verzögert. Die lärmintensiven Bauarbeiten beginnen nun am 20. Januar. Der Abschluss der Gründungsarbeiten in diesem Baufeld verschiebt sich auf den 26. Februar (ursprünglich: 15. Februar). Sollten diese Arbeiten vorzeitig abgeschlossen werden können, werden wir darüber informieren.

Unsere Baufirmen arbeiten von Montagmorgen bis Freitagabend rund um die Uhr, also auch in den Nächten. Darüber hinaus können samstags tagsüber nicht-lärmintensive Bauarbeiten stattfinden. Ausnahme ist das Wochenende vom 21. bis 22. Februar: An diesen Tagen werden durchgehend Bautätigkeiten durchgeführt. Die ursprünglich geplanten durchgehenden Arbeiten am Wochenende vom 14. bis 15. Februar entfallen hingegen.

Mit der angepassten Zeitschiene der Baumaßnahmen im Baufeld 1 verlängert sich auch der Anspruch der Anwohnenden auf Ersatzwohnraum. Anwohnende, welche von Ihrem Anspruch bereits Gebrauch gemacht haben, werden in den nächsten Tagen telefonisch von unserem Dienstleister kontaktiert, um ihre Buchungen zu verlängern. Für anspruchsberechtigte Anwohnende, welche bislang auf ein Ersatzquartier verzichtet haben, besteht weiterhin die Möglichkeit, unser Angebot zu nutzen.

Ab Ende Januar Arbeiten in einem weiteren Baufeld

Zusätzlich zu den Arbeiten im Baufeld 1 wird die DB ab Ende Januar die Baumaßnahmen auf das Baufeld 2 an der nord-westliche Brückenseite ausweiten. Im Baufeld 2 wird die DB in der Zeit vom 28. Januar bis einschließlich 26. Februar 2026 ebenfalls Arbeiten an Tiefgründungen für die Widerlager der Brücke sowie für Stützwände vornehmen. Hierfür wird ein zusätzliches Bohrgerät eingesetzt, um in diesem Bereich weitere Bohrpfähle herzustellen.

Die Arbeiten im Baufeld 2 finden dabei in den gleichen Zeitfenstern wie die Arbeiten im Baufeld 1 statt. Unter der Woche werden von Montagmorgen bis Freitagabend durchgehend, auch nachts, Gründungsarbeiten durchgeführt, samstags können tagsüber nicht-lärmintensive Bauarbeiten stattfinden. Am Wochenende vom 21. bis 22. Februar sind auch in diesem Baufeld durchgehende Bauarbeiten vorgesehen.

Anwohnende mit Anspruch auf Ersatzwohnraum sind durch uns per Post bereits informiert worden. Da die DB Anspruchsberechtigte für jedes Baufeld einzeln anschreibt, werden teilweise Anwohnende aufgrund der räumlichen Nähe der Baufelder 1 und 2 erneut kontaktiert.

 

Ausblick auf das weitere Vorgehen

In den vier Baufeldern um die Sternbrücke werden in den nächsten Monaten insgesamt 56 Bohrpfähle erstellt. Diese Arbeiten sollen bis Ende April vollständig abgeschlossen werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten in den nördlichen Baufeldern 1 und 2 konzentrieren sich die Arbeiten ab Ende Februar auf den Bereich der zukünftigen Widerlager sowie auf die Baufelder 3 und 4. Damit auf Höhe des Bahndamms gebohrt werden kann, ist es erforderlich, dass die errichteten Hilfsbrücken temporär ausgebaut werden. Die Gleise der S-Bahn sind dabei vom 28. Februar bis zum 30. März und die Gleise der Fernbahn vom 27. Februar bis zum 19. März gesperrt. Wir werden in Kürze ausführlicher über diese anstehenden Baumaßnahmen informieren.

Warum sind die Arbeiten notwendig und wieso baut die DB auch nachts?

Die neue Sternbrücke, welche im August dieses Jahres eingehoben werden soll, wird mehr als 4.000 Tonnen wiegen und alle vier Gleise tragen. Damit das Bauwerk den hohen Belastungen durch das Brückengewicht und den Zugverkehr langfristig und sicher standhält, sind besonders stabile Fundamente notwendig. Dafür bohren wir mit speziellen Maschinen in die Tiefe und erstellen im Boden Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 1,5 Meter. Diese werden anschließend mit Stahlbeton verfüllt. Der Untergrund im Bereich der Sternbrücke ist aufgrund seiner Beschaffenheit herausfordernd, deshalb sind besonders tiefe Bohrungen erforderlich.

Jede einzelne Tiefgründung dauert rund 50 Stunden. Aufgrund der Tiefe der Bohrpfähle ist es dabei erforderlich, dass die jeweilige Bohrung ohne Unterbrechung abgeschlossen und das Bohrloch umgehend verfüllt wird. Denn eine Unterbrechung der Arbeiten könnte dazu führen, dass die bereits hergestellte Bohrung instabil wird. Aus diesen baulichen Gründen ist es notwendig, dass die Bohrpfähle sowohl tagsüber als auch nachts hergestellt werden.

 

 

So können Anwohnende uns erreichen

Für Fragen zum Projekt und zum Thema Ersatzwohnraum stehen wir Ihnen unter folgender E-Mail-Adresse gerne zur Verfügung: info.sternbruecke@deutschebahn.com

Bei Fragen zum Immissionsschutz wenden Sie sich bitte an:
Immissionsschutzbeauftragter Hauke Henkel
Telefon: 0391 / 635 343
E-Mail: immissionsschutz-sternbruecke@ptb-ingenieure.de

Wir sind uns der Einschränkungen bewusst, die für die Anwohnenden durch unsere Baumaßnahmen entstehen. Wir entschuldigen uns bei den Anwohnenden für diese Unannehmlichkeiten und bedanken uns sehr für Ihr Verständnis.

Ihr Projektteam EÜ Sternbrücke

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